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Jeder träumt davon Autor zu werden, sich das Schreiben vorzustellen ist einfach. Und was ist damit ein Mann zu sein, der seine Rechte sucht?  

Der im September 1940 in Montevideo/Uruguay geborene Eduardo Galeano verfasste seit seiner Jugend politische Werke. Bereits mit 15 Jahren verkaufte er dem Verlag El Sol – ein Organ der Sozialistischen Partei – seinen ersten politischen Comic. Nachdem Galeano seine Jugendzeit mit den Verlägen El Sol und Marcha verbrachte, widmete er sich dem Schreiben und dem Journalismus. Nach dem Anschlag im Jahr 1973 wurde er von der rechtsorientierten Bundeswehr festgenommen und ausser Landes verwiesen. Gleichzeitig wurde sein Werk “Die offenen Adern Lateinamerikas” verboten. Das Werk wurde zur gleichen Zeit auch in Chile und Argentinien verboten.

Mit den danach erlebten Verbannungen, Erkrankungen, politischen Kämpfen und Geschichten, die Galeano der Literaturwelt beitrug wurde er Zeuge eines Diktatorrejimes, welches die freien Gedanken und Taten mit Tod, Vergewaltigung, Druck und Trennungen erwiderte. İm Jahr 2006 bekam Eduardo Galeano von Seitens der Organisation Global Exchange den İnternationalen Preis für Menschenrechte, sowie auch im Jahr 2010 zu Ehren vom schwedischen Schriftsteller Stig Dagerman.

De te Fabula Narratur

Auch wenn Galeano von uns fremden und fernen Geschichten schrieb, so ist es doch möglich in den Sätzen und Silben etwas von uns selbst zu finden.   Als er davon berichtet, dass Entartung, Zurückbleiben, Unfairness und Unrecht überall in der Weltgeschichte zu ähnlichem Leid führen, macht er eigentlich eine sympatische Anlehnung an den gemeinsamen Punkt der Menschen; “am meisten wird die Gutartigkeit getötet.”

İst es denn möglich den Worten in Galeano’s Buch “Marschierende Worte” nicht zuzustimmen?

“Ein hungriger Mensch ißt zum Frühstück Angst. Die Angst um die Stille fegt in den Straßen. Angst bedroht. Wenn man sich verliebt bekommt man Aids. Wenn man raucht bekommt man Krebs. Wenn man atmet wirt man vergiftet. Wenn man Alkohol trinkst macht man Unfälle. Wenn man ißt steigt der Cholesterinspiegel. Wenn man redet wird man arbeitslos. Wenn man geht wird man angegriffen. Wenn man nachdenkt leidet man. Wenn man Zweifel hat leidet man. Wenn man Gefühle hat bleibt man einsam.”

“Um Ungehorsam zu bestrafen und die Freiheit unter Zucht zu bringen führt die Familientradition eine Terrorkultur weiter, in der Frauen gedehmütigt, Kindern das Lügen beigebracht und die Angstkrankheit verbreitet werden. Menschenrechte müssen zu Hause anfangen!”

Und bezüglich der Jugend unseres Landes, welche die Strafe wegen ihrer Zurückgebliebenheit gegenüber dem Westen erleidet und selbst über ihr Exil entscheidet wobei jeder die tiefen Widersprüche erlebt; “Niemand ist heldenhaft genug zu gehen, aber auch nicht patriotisch genug zu bleiben.”

“Wer kann in einer Stunde die meisten Bananen essen? Welcher Brasilianer hat die längste Nase? Einmal gab es eine sich gegenseitig wütend anschauende Zwerggemeinschaft. Der kleinste Zwerg von Brasilien sollte eine Auszeichnung bekommen. Bei einem anderen Mal wurde eine Meisterschaft zwischen schlechten Schicksalsbetroffenen organisiert. Die Strasse wurde mit dem Trauerzug von Kindern, die mit 8 Jahren mit Prostitution begannen, von ihren eigenen Kindern auf die Straße geschmissenen Krüppeln, wegen Hunger oder prügelei Erblindeten, Aussätzigen, Syphilitikern, unschuldig im Gefängnis Sitzenden, Kindern, deren Ohren von Mäusen angeknabbert wurden und von Frauen, die jahrelang ans Bett gefesselt lebten in einen Hof voller Wunder verwandelt. Unter den Schicksalsbetroffenen wurde dem schlimmsten Kandidat eine frei erfundene Auszeichnung versprochen.”

Die oben erwähnten Zitate sind nur kleine Andeutungen aus den Geschichten des Autors, um die Tiefe der Schriften zu reflektieren. Der minimale Geschichten schreibende Galeano vermittelt seinem Leser ausschließlich nur das, was er sagen will; weit entfernt von langen Beschreibungen, Wortspielen und detaillierten Dichtungen. So erzählt er von in der Tiefe liegenden Bedrängnissen, Beglückungen, İgnoranz und davon, dass Menschen voneinander abhängig sind. İn seinen Büchern – die keine Kontinuität verlangen – erschafft Galeano ein Mozaik von der Kolonialgeschichte Lateinamerikas über die heutigen Bedrückungen der Arbeiterschicht bis zu den Verlierern der Angriffsepochen und das Abenteuer des Schreibens. Dazu gehören auch seine Zeugnisse der ganzen Mythologien und Erzählungen sowie die Liebe und der Tod. Wenn Sie nun Fragen welches seine markantesten und berühmtesten Werke sind können wir İhnen den 3er Band “Erinnerungen an das Feuer”,”Die Tage und Nächte der Liebe und des Krieges” und “Die offenen Adern Lateinamerikas” nenen. İm Buch “Spiegelungen” berichtet der Autor über die Geschichten der Wunden, die wir uns selbst zu verdanken haben.

Viel Spass beim Lesen.

By Mehmet Başıbüyük

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