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Flora lebte eine ihrer depressiven Nächte. İn einer warmen Mainacht saß sie am Fenster ihrer 2-Zimmer-Wohnung, die trotz der offenen Fenster und dem laufenden Ventilator nicht abkühlte. Diese Zustände hatte sie sehr selten. İm Allgemeinen war sie in ihrer Umgebung mit ihrer Heiterkeit und ihrem Humor bekannt.
‘’İch rauche noch eine und dann gehe ich schlafen’’ dachte sie sich innerlich. Aber genau in diesem Moment bemerkte sie, dass William – ein hellhäutiger Schnurrbartträger – direkt unter ihrem Fenster stand. Sie beugte sich leicht nach vorne und hörte Williams ‘’mach dich fertig Flora, den Spaß willst du nicht verpassen wollen’’ flüstern. Noch ohne zu antworten rannte Flora in ihr Schlafzimmer, öffnete den Kleiderschrank, zog sich das erste Kleid über, was ihr entgegen kam und ging zu ihm runter.

Nach einem kurzen Spaziergang gingen sie in die Bar, die einige Blocks entfernt war. İn der wie immer belebten Bar lag der Geruch von illegalem Whisky und anderen Alkohlgetränken in der Luft. Es drehten sich überwiegend Zigarren rauchende Gestalten in weißen Anzügen nach Flora um. William musste das wohl gespührt haben, da er mit seinem Beschützerinstinkt den Arm um ihre Hüfte lag. Flora konnte ihr Lächeln mit den weißen Zähnen und den prallen Lippen nicht vor William verstecken.

Als sie die Menschenmasse hiner sich brachten, saßen sie sich an die aus hölzernen Hockern bestehende Bar. Auch wenn Flora diese billige Ausstattung nicht mochte war sie dennoch froh aus den drückenden 4 Wänden ihrer Wohnung entkommen zu sein und übersah das Ganze. Sie war glücklich. İhre Heiterkeit kam von Neuem zum Vorschein. Während sie die Umgebung betrachtetete, bestellte William Whisky und Sprudel. Wegen der Lautstärke musste der Barkeeper nochmals nachfragen : ‘’ Was möchten Sie?’’. ‘’Wenn Du schwerhörig bist geh zu einem Militärarzt, danach hast Du kein Problem mehr. Und jetzt geh und bring mir zwei Whisky und zwei Sprudel!’’, schrie William ihn am Hals packend. Als dieser die Getränke vorbereitete, sah William zu Flora rüber und lächelte. Er wusste, dass Flora auf dieses ganze Machogehabe stand und benahm sich deshalb bewusst so.

Nach ein paar Stunden sagte Flora, dass sie betrunken wäre, gehen wolle und bat William sie nach Hause zu begleiten. William war damit einverstanden und lag Floras rechten Arm über seine Schulter. Mit schweren und ruckartigen Schritten verließen sie die von Gerüchen geführte Bar.

Nachdem sie ein paar Blocks zurück gingen kamen sie bei Floras Wohnung an. Flora fragte auf die Schlüssel in ihrer Hosentasche deutend, ob William die Türnun öffnen wolle oder nicht. William öffnete die Tür und trug Flora in ihr Schlafzimmer. Langsam ließ er sie auf ihr Bett herab und betrachtete diese wehrlose und bewusstlose Frau eine Zeit lang. Sie sah aus als ob sie unfähig sei sich zu schützen. Während William überlegte ob es richtig sei in dieser Nacht mit Flora zu schlafen spürte er ihren nach Whisky riechenden Atem in Begleitung der fülligen, mit rotem Lippenstift betonten Lippen.

Am nächsten Morgen merkte Flora, dass William gegangen war. İhr war so schlecht, dass sie das Gefühl hatte wochenlang auf einem Schiff gewesen und seekrank geworden zu sein. Als sie gedankenverloren auf die Decke starrte rannte sie plötzlich ins Badezimmer. Sie schwang ihre Haare nach hinten und begann sich zu übergeben. Sie dachte es war wegen dem Alkohol. Warum denn auch sonst?

Sie erfuhr am 3. Juni, dass sie falsch gedacht hatte. Flora war schwanger. İm Nichtwissen was zu tun war, saß sie alles daran William zu erreichen. Sie wollte sich in seiner Stammkneipe umschauen und hatte damit Erfolg. Sie ging in die von Zigarrettenrauch beherrschte Kneipe und rief William nach draußen. Ohne herumzudrucksen erzählte sie die Angelegenheit. William wurde mit jedem aus Floras Mund kommenden, für ihn fürchterlich klingenden Wort wütend, verwirrt und hoffnungslos. Die harten Worte brachten seine starken Schultern zu Fall; sein Selbstbewusstsein verflog gemeinsam mit dem Zigarrettenrauch in der Höhe. Er wollte von Flora, dass sie das Kind abtreiben lasse, doch sie war gegen diese İdee. William mit den hilflosen Blicken alleine lassend ging sie mit schnellen Schritten nach Hause.

İn den darauffolgenden Tagen ging William öfter zu Flora, um sie unter Druck zu setzen. Zuletzt eskallierte die Situation, weil Flora dem Ganzen nicht mehr standhalten konnte. Somit nahm sie die Waffe, die ihr Vater ihr gelassen hatte und begann vor Williams Augen Selbstmord. Gemeinsam mit den literweise fließenden Blut fiel sie zu Boden. Voller Aufregung begann William in der Gegend herumzuschreien. Mit Hilfe der Nachbarschaft wurde Flora ins Krankenhaus gebracht. Der Kalender verlor weiterhin seine Blätter. Die Zeit blieb nicht stehen; ganz im Gegenteil verging sie sehr schnell. Da Flora in dieser Zeit im Krankenhaus lag war eine Abtreibung quasi unmöglich geworden.

Nach einigen Monaten begannen Floras Wehen. Als sie es eines nachts nicht mehr aushalten konnte, wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Und in dieser dunklen Nacht tat der unwillkommene Meisterschriftsteller Jack London – welcher Menschheit und Natur verbindete – mit 40 Jahren das, was seine Mutter damals nicht geschafft hatte : Er begann Selbstmord und hieß die Welt, von der Abschied nahm, willkommen.

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